Konzert(zahlen)reihe



1.2.-2.3.-3.4.-4.5.-5.6.-6.7.-7.8.-8.9-9.10.-10.11.-11.12.


So., 11.12.2016
Einlass: 19.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr

VIVID Consort


Sheng-Fang Chiu, Christine Gnigler, Lorina Vallaster - Blockflöten

Im letzten Konzert des Jahres präsentieren wir die wunderbare Musik des Vivid Concert in außergewöhnlichem Ambiente: Unter dem riesigen Kristallluster eines aus dem Dornröschenschlaf erweckten Saales in der Penzinger Straße 72, im „LORELY.“

Das VIVID Consort bewegt sich zwischen Mittelalter-, Renaissance- und Zeitgenössischer Musik. Die drei Flötistinnen hauchen den bewegenden Tiraden und süßen Melodien vergangener Jahrhunderte feinfühlig und leichtfüßig neues Leben ein. Und stellen diesen ausgewählt spannende, heutige Stücke gegenüber.






Do., 10.11.2016
Einlass: 19:30 Uhr, Beginn 20:00

Ángela Tröndle/Pippo Corvino - zeitgenössisches Songwriting


Ángela Tröndle – vocals, keys, effects, cigar-box-guitar
Pippo Corvino - acoustic guitars, synth guitar

Anfang des Jahres 2016 entstand aus einer spontanen Inspiration heraus eine neue musikalische Zusammenarbeit, die sich auf sehr ungewöhnliche Weise entwickelte und ohne die Möglichkeiten des Internets nie passiert wäre: inspiriert von der Musik Ángela Tröndles kreierte der Gitarrist, Produzent und Komponist Pippo Corvino ein neues Arrangement eines ihrer Songs, nahm es in seinem Studio auf und ließ es ihr unbekannterweise online zukommen. Eine mutige Geste, die sich im Endeffekt aber als klare Intuition herausstellte, denn die Klangvorstellungen der beiden könnten einander nicht ähnlicher sein, die Neu-Fassung des Songs stieß bei Ángela Tröndle von Beginn an auf große Begeisterung. Das blinde musikalische Verständnis, das hier an den Tag gelegt wurde, war Zeichen genug, diese so überraschend entstandene Kollaboration ernsthaft anzugehen. Über Monate entstand in Home-Studio-Sessions ein Repertoire an Songs, dabei entwickelte sich ein gemeinsamer Kompositionsprozess. Und obwohl die Zusammenarbeit in dieser Phase nach wie vor nur über Online-Wege passierte war die musikalische Richtung von Anfang an klar. Nach drei Monaten der „Cyber-Kollaboration“ war die Zeit für ein neues Kapitel gekommen, erste Proben und Konzerte folgten und somit war die Basis für tatsächlich gemeinsames Musizieren und Live-Sound geschaffen.

Das Album dazu ist in Fertigstellung und laut Ángela wird es das persönlichste, das sie bisher gemacht hat…
Voraushören Sie daraus (bei uns) im ZMV14…



www:
http://www.angelatroendle.com/home.html
http://pippocorvino.wixsite.com/filipgavranovic

video
https://www.youtube.com/watch?v=eHtUUpOr8js&index=5&list=PLn-LX6JCAWPWqixt4nCtuQm10PHr8sOJ8
https://www.youtube.com/watch?v=4eglO2wsYwI&feature=youtu.be&list=PLn-LX6JCAWPWqixt4nCtuQm10PHr8sOJ8
https://www.youtube.com/watch?v=nMTf_N9qCB8



So., 9.10.2016
Einlass: 19:30 Uhr, Beginn 20:00

MARTIN PHILADELPHY – RETROGRADE

Martin Philadelphy - Gitarre, Gesang
Stefan Thaler - Bass
Niki Dolp - Schlagzeug

Viele musikalische Universen abseits des Konventionellen, die Martin Philadelphy nicht schon einmal durchwandert hat, gibt es vermutlich nicht mehr. Der überaus umtriebige und experimentierfreudige Gitarrist ist genau das, was man einen „kreativen Freigeist“ nennt. In stilistischen Fragen vollkommen ungebunden, in seinem Tun stets losgelöst von allem klassisch Definierten und unentwegt auf der Suche nach neuen Herausforderungen fasst der gebürtige Tiroler sein musikalisches Spektrum um einiges weiter als viele andere seiner Kolleginnen und Kollegen. Sozialisiert im (Free-)Jazz hat ihn sein Weg mittlerweile bereits in fast jedes Genre hingeführt, in den Rock, den Pop, Noise, in die Elektronik und sonst wohin. Zu seinem unverkennbaren Markenzeichen ist über die Jahre hinweg vor allem seine sehr eigenwillige, zu allen Seiten hin offene und avantgardistisch angehauchte musikalische Sprache geworden. Besonders seine letzten Veröffentlichungen zeugen von einem starken Hang zu den freien und im Ton sehr schräg und wechselhaft erklingenden Musikformen.

Martin Philadelphy wird mit „Retrograde“ seinem Ruf, einer der innovativsten Köpfe der heimischen Musikszene zu sein, einmal mehr in überzeugender Manier gerecht. Bei diesem Musiker weiß man im Vorhinein wirklich nie, was er als Nächstes vorhat. Er vermag immer wieder zu überraschen, ungewöhnliche Türen zu öffnen und andere Akzente zu setzen. (Michael Ternai, music austria)

Im Trio dabei ist unser Lehrer für Jazzschlagzeug, Niki Dolp





Fabio Kapeller - Schlagwerk solo

Do., 08.09.2016
Einlass 19:30
Beginn: 20:00

Ort:
Das Wetter passt! Das Konzert findet Open Air im Töpfelhaus, Penzinger Str. 34 statt!

In seiner audiovisuellen Performance entführt uns der junge Schlagwerker Fabio Kapeller in die vielfältige Welt von Rhythmus und Klang. Von den zarten Tönen einer finger-gezupften Kalimba bis zum Trommelfeuer der Vertonung einer indischen Sage.
Es erwartet uns ein bis zum letzten Ton fesselndes Feuerwerk aus Klängen, Bildern und Emotionen...

Gast: Dominik Landolt, Piano

Zum Reinhören: https://soundcloud.com/

Programm:
A.Gerassimez – Asventuras for Snare Drum solo
G.Kotche – Monkey Chant for Drum Set
P.Norgard – III. The Gentle (aus: I CHING for Solo Percussion)
C.Cangelosi – Glamour for solo Percussion and Metronome
S.Shayegan – Stat(u)es of a Person(a) (for Drum Set, Video and Audio Playback)
A.Gerassimez – Piazonore for Vibraphone and Piano
C.Rafalides – Reaching for Sindhu (Suite for solo Vibraphone)
C.Cangelosi – The Big Audition for Crash Cymbals and Playback

Fabio Kapeller:
Fabio Kapeller ist ein in Wien ansässiger Schlagwerker und Percussionist, der sich in seinen solistischen Auftritten mit Formen der Klangerzeugung beim Schlagwerk, Werken zeitgenössischer Komponisten sowie der Elektronik als künstlerisches Element seiner Musik beschäftigt.
1990 in Wien geboren, begann er seine musikalische Ausbildung mit 8 Jahren am Jazz-Schlagzeug. Im Alter von 10 Jahren wechselte er zum Klassischen Schlagwerk in die Kinder-Talenteklasse von Prof. Roland Altmann und später zu Mag. Harald Demmer am Konservatorium der Stadt Wien. Nach der Matura am Wiener Musikgymnasium studierte er Klassische Schlaginstrumente an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und schloss 2015 mit ausgezeichnetem Erfolg ab.
Während des Großteils seines Studiums beschäftigte er sich mit Orchesterschlagwerk und substituierte im Orchester der Wr. Staatsoper, den Wr. Symphonikern, dem Tonkünstlerorchester Niederosterreich, sowie dem ORF-Radiosinfonieorchester Wien.
Mehrere Orchestertourneen führten ihn bereits in zahlreiche Städte Chinas, wo er sowohl als Pauker und im Schlagwerk-Duo auftrat, aber auch als Orchestermanager tätig war.
In den letzten Studienjahren beschäftigte er sich mit zeitgenössischen Werken für Schlagwerk solo. Per Norgard’s Werk I CHING, welchem eine Klassische Chinesische Philosophieschrift zugrunde liegt, wurde zum Thema seiner Diplomarbeit und seiner Diplomprüfung.
Als Solist und im Schlagwerk-Ensemble war Fabio Kapeller unter anderem erster Preisträger beim Wettbewerb Prima la Musica, sowie Finalist des Fidelio-Wettbewerbs.
Zurzeit studiert Fabio Kapeller Kulturmanagement an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. In der Saison 16/17 wird er als Schlagwerker auf der Bühne des Landestheaters Niederösterreich in der Produktion „Mio, mein Mio“ (Regie: Sara Ostertag; Musik: Maja Osojnik) zu hören und zu sehen sein.

Dominik Landolt
Geboren am 11.3.1991
Nach Erwerbs der Matura am Oberstufenrealgymnasium für Studierende der Musik Wien im Jahre 2010 und Sechsmonatigem Wehrdienst bei der Gardemusik Wien begann Dominik Landolt sein Musikstudium an der Universität Für Musik und darstellende Kunst Wien. Im Rahmen dieses Studiums verbrachte er das Studienjahr 2015/16 in Köln an der Hochschule für Musik und Tanz bei Hubert Nuss.
Er ist Leiter diverser Bands und Combos, vor allem im Genre Jazz und improvisierte Musik, faber auch Produzent, Songwriter und Arrangeur bei Mustache Records (Musiklabel und Tonstudio), welches er im Jahr 2015 mit seinem Kollegen Dominik Reisner gründete und seither mit diesem führt. Sein musikalisches Wirken brachte ihn bisher in verschiedenste Länder dieser Welt, wie u.A. Chile (als Dozent auf der „Semana de Musica de Castro de Chiloé“), Spanien, Deutschland, Italien uvm. sowie auf die MS Hanseatic als Bandleader und die MS Europa als musikalischer Leiter zweier Showprogramme.
Gearbeitet mit / Gelernt von:
Skip Martin (Kool and the Gang), Joey Blake, Hepi Kohlich, Herbert Pichler, Hubert Nuss, Arnoldo Moreno, Patricia Moreno, Markus Geiselhart, Matthias Rüegg, Arturo Sandoval (Workshop), Monika Lang, Antoinette van Zabner (Klassisches Klavier) uvm











So, 7.8.2016 ab 19:30 Einlass


month of sundays

Alexander Kranabetter – horns
Philipp Harnisch – alto saxophone
Ivo Fina – guitar
Johannes Wakolbinger – drums

Zeitgemäße Kammermusik - Minimal Music - Post-Rock - Jazz - Jetztzeitmusik

Die vier Herren üben sich in reduktiver Entschleunigung und entwickeln weite, organische Spannungsbögen. Man könnte sagen: Month of Sundays, das Jazzensemble, das wie eine Post- Rock Band denkt.
Andreas Felber, Ö1 Jazz-Redaktion

So, 7.8.2016 ab 19:30 Einlass
Bei Schönwetter Open Air im wunderschönen Hof des Töpfelhauses, bei Schlechtwetter bei uns im Zentrum für Musikvermittlung Wien 14 (aktuelle Wetterinfo auf fb)

www.monthofsundays.at/
https://www.youtube.com/watch?v=jnRJHW8_zNE




















Mi, 6.7.2016 um 19:30

PROZOROV TRIO + Rudi Wilfer

Andrej Prozorov: Saxophon
Christian Eberle: Drums
Walter Singer: Kontrabass
Rudi Wilfer: Piano


Der Saxophonist Andrej Prozorov, bekannt von Fatima Spar & The Freedom Fries, hat mit zwei kongenialen Kollegen ein Trio gebildet. Als Prozorov Trio verbinden die Musiker klassische, jazzige, österreichische und ukrainische Elemente und frönen dabei ebenso dem kollektiven Faible für zeitgenössische, improvisierte Musik. Da alle drei Instrumentalisten auch als Komponisten tätig sind, besteht das Programm großteils aus eigenem Material, vom Prozorov Trio arrangiert.
Bei diesem Konzert wird auch der legendäre Pianist Rudi Wilfer dabei sein. Der 1936 geborene Musiker und Komponist spielte schon mit Jazzgrößen wie Fatty George, Art Farmer, Lee Harper, Karl Ratzer, uva. und ist auch einer der Gründe, warum Andrej Prozorov überhaupt je nach Österreich gekommen ist. Und wie das alles überhaupt so gekommen ist, erfahren wir an diesem Abend zwischenbei. Die Zeit genossen mit Zeitzeugen quasi…

http://www.prozorov.at





So, 5.6.2016 um 19:30

trio frühstück feat. Nathalie Dluhos

spielt Eröd, Gander und Schwertsik

Clara Frühstück, Klavier
Maria Sawerthal, Violine
Sophie Abraham, Cello

Nathalie Dluhos, Sopran

Verbunden durch ihre besondere Leidenschaft für die Musik der Wiener Klassik und ihr reges Interesse an zeitgenössischer Musik gründeten Clara Frühstück, Maria Sawerthal und Sophie Abraham im Jahr 2010 das Trio Frühstück. Mittlerweile tourt das Trio um die Welt und bespielt renommierte Festivals und Konzerthäuser (U.a. Haydn Festpielen Eisenstadt, Schubertiaden Atzenbrugg, das Festival Wien Modern. Oder am 18. Mai anlässlich des 80. Geburtstages von Ivan Eröd im Radio Kulturhaus.) Bei uns im ZMV werden seine "Milchzahnlieder" in einer neuen Fassung für Sopran und Klaviertrio ur-aufgeführt! Außerdem Werke von Kurt Schwertsik, dem berühmtesten Penzinger Komponisten und Ehrenmitglied der Freunde des Zentrums für Musikvermittlung und Bernhard Gander.
Wir freuen uns auf einen ganz besonderen Konzertabend, zu dem alle drei Komponisten eingeladen sind und uns hoffentlich mehr über ihr Werk erzählen werden...


http://triofruehstueck.com/















dewdrops

Maria Gstättner, Fagott und Stimme
Stefan Heckel, Tasteninstrumente
Peter Herbert, Kontrabass
Judith Reiter, Viola und Stimme

http://www.magst.at/

Mit Judith Reiter, Peter Herbert und Stefan Heckel hat Maria Gstättner bezaubernde KlangmalerInnen vereinigt. Es entstehen funkelnde Klangbäder durch einzigartige Kammermusik. Eigenkompositionen und Improvisationen bilden die musikalische Topographie.

Lauscht man dieser Musik, ist es fast so, als würde man in eine Wolke eintauchen und mit dieser über faszinierende und farbenprächtige Klanglandschaften hinwegziehen. Ein Musikerlebnis, das sich auf diese wunderbare Art nicht allzu oft herausbildet. (Michael Ternai: www.musicaustria.at)


Maria Gstättner über die Idee für die Musik:
"Seit meinem 5. Lebensjahr trage ich ein Bild in mir, das mir bis heute nicht verblasst ist. Viel in der Veitsch im Mürztal aufgewachsen, war ich an einem sonnigen Tag auf einer Wiese, die aussah, als ob sie mit Edelsteinen übersät gewesen wäre. Ich wollte mir die Edelsteine holen, da sah ich, dass es Tautropfen waren. Die Geschichte, die ich mit diesen Perlen nun verband, begleiten mich mein ganzes Leben. Die vorliegende Arbeit ist eine Ode an den wunderschönen Platz aus meiner Kindheit, jedes Stück eine Geschichte zu einer Tautropfenperle."

Halten Sie inne und lauschen Sie in Dewdrops: Tautropfen."



















Konzert(zahlen)reihe 2016 - „die Zeit genossen…“
Näheres dazu siehe unten

Sonntag, 3.4.2016 um 19:30
Zentrum für Musikvermittlung
Cumberlandstr. 48

Die Existenzhengste

Andreas Broger: Tenor Saxophon/ Klarinette
Alexander Kranabetter: Trompete
Johannes Bär: Tuba
Alexander Yannilos: Schlagzeug

2014 fanden sich vier junge Musiker in Wien zu einem fulminanten Quartett mit unerhörtem Namen zusammen: Die Existenzhengste. Das Fehlen eines Harmonieinstruments entpuppte sich schon bei der ersten Jamsession als Segen: der bloßgestellte Bläsersound in Kombination mit der schamlosen Rhythmsection fühlt sich nach Band an, klingt aber nach einer ganzen Jazz-Kavallerie.

Seither haben sie keine Gelegenheit versäumt auf mehreren Touren durch Österreich, Deutschland und der Schweiz, auf Festivalbühnen und Jazz-Contests ihr Revier zu markieren.

Der Name ist Programm: Ein Mix aus Humor, Verzweiflung und Größenwahn, eine Mischung aus Swagger-Grooves, postmoderner Blasmusik und Free Jazz: Musik ohne Zügel und Scheuklappen.

http://www.freifeldtontraeger.com/existenzhengste
www.existenzhengste.com

Tickets
€15, €10 ZMV Mitglieder, €7 Kinder
SchülerInnen frei
Reservierungen: office@musikvermittelt.at


Mittwoch, 2.3.2016 um 19:30

Open Source Orchestra

Der Name Open-Source Orchestra ist Programm, denn Bernhard Geigl stellt in seiner neuesten Arbeit seinen Musikerinnen und Musikern mit der von ihm notierten Musik einen Quellcode zur Verfügung. Dieser dient als Ausgangsmaterial, um gemeinsam verändert, bearbeitet, weiterentwickelt, umerfunden, frei weitergespielt oder auch ganz genau umgesetzt zu werden.
Wer dies nun als eine Ankündigung von Musik bestehend aus speziell schwierigen Spieltechniken, hektischem Quietschen und Kratzen oder kompliziertem Rauschen antizipiert, darf sich ebenso auf ausgedehntes Schwelgen in stimmungsvollen Klanglandschaften und exzellente Virtuosität freuen. Geigl geht es in diesem Projekt um das Weiterentwickeln und Auflösen bisheriger Musikkonzepte durch rhythmische und mikrotonale Geräusch-Klang-Spiel-Erfindungen, um ein Durststillen an offenen Quellen quasi.
Ob das jetzt nun contemporary jazz oder Neue Musik sein wird? Zeitgenössisch in jedem Fall.

Besetzung:
Bernhard Geigl - Klavier, Synth, Komposition
Christine Gnigler - Blockflöten
Mario Rom - Trompete
Lukas Lauermann - Cello
Walter Singer - Kontrabass
Mathias Koch - Schlagzeug
Daniel Lercher - electronics


Montag, 1.2.2016 um 19:30

Sweet flute project ist...
2 Holzblasinstrumentalistinnen in Kombination mit Elektronik - ein spannender neuer Blickwinkel auf die zeitgenössische Musik: mikrotonaler Rock mit Jazz-Riffs / Zirkularatmung und Finger-Virtuosität / Verfremdung durch Live-Elektronik / Grenzen des physisch Machbaren / Minimal- Music, die durch unmerklich verändernde Wiederholungen langsam den tonalen Raum verlässt / motorische Sechzehntel-Ketten auf Contrabassflöten in höchster Geschwindigkeit / dazu frühmittelalterliche Blitzlichter – lateinische Organa und spanische Pilgerlieder, in ihrer Schlichtheit und reinem Klang: der ruhende Pol des Programms / neue Klangwelten solistisch und als Duo mit 14 verschiedenen Instrumenten in hohen und tiefen Lagen…

Caroline Mayrhofer, Karin Hageneder: Blockflöten
Lukas Froschauer: Live Electronics

Werke von Mario Garuti, Giorgio Tedde, Giorgio Magnanensi, Peter Hannan, Peter Jakober, u.a.

https://www.youtube.com/watch?v=k64xUREdywA


Was erwartet uns 2016 in der Konzert(zahlen)reihe??

Konzert(zahlen)reihe 2016 - „die Zeit genossen…“

Zeitgenössische Musik kennenlernen/erleben/genießen…

Die Konzert(zahlen)reihe des ZMV14 gibt es seit 1.2.2012. Was zu Beginn als lose Reihe von (immer schon hochqualitativen) Konzerten an einem ganz bestimmten, leicht zu merkenden Datum für die BewohnerInnen unseres Grätzels begann, entwickelten wir zu einer weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannten, auch inhaltlich und formal immer dichter werdenden Serie von Konzerten, die seit 2014_2 auch einem bestimmten Themenkreis folgt: Zuerst war da das Thema „Begegnungen“. Dabei ließen wir unterschiedlichste Stile/Richtungen/Zugänge des Musizierens aufeinandertreffen. 2015 stand das Programm unter dem Motto „Song/Lied & Stimme“ und befasst sich mit den unterschiedlichsten Aspekten dieses Genres…
Wir folgen dem Leitgedanken unserer Institution - der Musikvermittlung - also nicht nur mittels Unterricht, sondern auch durch unser Kulturangebot. Das Publikum soll nicht nur vom Musikgenuss erfüllt vom Konzert nach Hause zurückkehren, sondern auch die Möglichkeit bekommen, etwas Neues - bisher Unerhörtes - zu erleben und davon profitieren.
So stellen wir das Programm 2016 unter das Motto „die Zeit genossen…“. Was ist damit gemeint und was wollen wir damit erreichen? Wir machen die Erfahrung, dass es immer noch Vorbehalte gegenüber der Zeitgenössischen Musik gibt. Es gibt fantastische zeitgenössische Komponist_innen, deren Werke viel zu selten gehört werden können. Wir bemerken, dass die Zuhörer_innen hochgradig begeisterungsfähig sind für ungewohnte, neue Hörerfahrungen und diese zu genießen wissen - wenn sie erst einmal den Zugang dazu finden. Dem wollen wir mit unserem Programm 2016 Raum, Bühne und Gehör verschaffen.

Das Programm umfasst Werke, darunter auch Uraufführungen, unter anderem von:
Sophie Abraham, Ivan Eröd, Mario Garuti, Bernhard Geigl, Maria Gstättner, Philipp Harnisch, Peter Jakober, Giorgio Magnanensi, Martin Philadelphy, Andrej Prozorov, Eva Reiter, Daniel Riegler, Kurt Schwertsik, Walter Singer, Angela Tröndle, Rudi Wilfer,…

Wir freuen uns auf ein volles Haus am 1.2., 2.3., 3.4., 4.5., ...





























Ángela Tröndle/Pippo Corvino - zeitgenössisches Songwriting 10.11.2016
© Christoph Aichinger

















































Martin Philadelphy_Retrograde
9.10.2016
© Christoph Aichinger; Graphik








































Fabio Kapeller
8.9.2016
© Christoph Aichinger
















































































Month of Sundays
7.8.2016
























































Prozorov Tio
6.7.2016
© Christoph Aichinger


























Trio Frühstück
5.6.2016















































dewdrops
4.5.2016



























Die Existenzhengste
3.4.2016








Open Source Orchestra
2.3.2016










Sweet Flute Project
1.2.2016
© Christoph Aichinger