ZMV Konzertprogramm


Neue Musik Geschichten
- Das ZMV14 Konzertprogramm für 2018

Zeit und Ort:
Beginnzeit 19:30
Ort: Lorely-Saal
Penzinger Straße 72, 1140 Wien

Bei mit * markierten Konzerten wird der Beginn und die Location noch bekanntgegeben

Zahlreiche, spannende, aufregende, teils unerhörte Musikgeschichten aus dem Mühlviertel,runter von der Nordkette, rüber aus der Salzburger Getreidegasse, von hinterm Arlberg und aus Pürg/Andelsbuch... Sogar aus der Wüste Colorados, von Joshua´s Tree. Andere haben ihre Wurzeln in Südkorea oder Dänemark. Aus allen Ecken Österreichs und der Welt trudeln sie bei uns ein:


(9.10.) Vierhalbiert
Klangkontrast - Alt trifft Neu

Vier Musikerinnen laden im 2017 gegründeten Quartett Vierhalbiert zu einem außergewöhnlichen Experiment: Alte und Neue Musik treffen im direkten Klangkontrast aufeinander. Zwei Kosmen
koexistieren und interagieren, suchen nicht nur die Konfrontation, sondern im Besonderen den bewussten musikalischen Dialog. Mehr noch als der ganze Halbton zwischen den gebräuchlichen Stimmtönen - zwischen den zwei Duos steht vor allem die übliche Zuordnung in unterschiedliche
Epochen und Ästhetiken; und löst sich in dem Gedanken, dass Musik in dem Moment zeitlos wird, in dem sie erklingt.

Claudia Norz – Barockgeige
Sofie Thorsbro Dan – Geige
Anna Tausch – Barockcello
Barbara Riccabona– Cello
Programm

Bibers Verkündigungs-Sonate verschmilzt mit einem zeitgenössischen basso continuo, Tanzrhythmen von Xenakis und Dall´abacco stoßen sich aneinander. Musik von Pintscher, Xenakis, Biber, Corelli u.a.

https://www.vierhalbiert.com/


(10.11.) KLIO
Jetztzeit-Jazz

Im Quartett KLIO widmen sich vier junge MusikerInnen der Einfachheit. Einfachheit bedeutet für KLIO auf alles zu verzichten, was nicht unbedingt notwendig ist. Raum zu lassen für die MusikerInnen und Zuhörenden, um so Teil des Klangerlebnisses zu werden. Dementsprechend sind die Kompositionen
des Ensembles so angelegt, dass sie erst durch improvisierte Teile ihre volle Gestalt entfalten und so immer wieder neue Musikgeschichten erzählen. Die Herausforderung für die MusikerInnen besteht darin, sich auf das Ungeplante und Unvorhersehbare einzulassen. Mut ist gefragt, Entscheidungen zu treffen, Taten zu setzen, zu führen, sich führen zu lassen. Oder einfach nichts zu tun.

Philipp Harnisch – Saxophon
Verena Zeiner – Klavier
Judith Ferstl – Bass
Mathias Koch – Schlagzeug
http://www.verenazeiner.at/de/projekte/klio.html


(11.12.) Vivid Consort
early popmusic

VIVID Consort bewegt sich zwischen Mittelalter-, Renaissancemusik und Zeitgenössischer Musik.
Dem Zeitgeist entsprechend wird mit Blockflöten und Gesang den bewegenden Tiraden und bittersüßen Melodien vergangener Jahrhunderte neues Leben eingehaucht. Dem gegenübergestellt
werden ausgewählte Stücke aus den letzten Jahrzehnten. Stets Augen und Ohren für
unkonventionelle Interpretationen, ausgefallene Konzertorte und genreübergreifende Kooperationen offen zu halten ist eine Gemeinsamkeit, die dazu führte, Genanntes im Kollektiv zu
verwirklichen.

Christine Gnigler – Blockflöten, Gesang
Sheng-Fang Chiu – Blockflöten
Lorina Vallaster - Blockflöten, Gesang
http://www.vividconsort.com


Vergangen:
(1.2.) Lichtental Trio
Moderne Klassik


Der Name des 2007 gegründeten Trios bezieht sich auf die (ehemalige) Wiener Vorstadt Lichtental, in der Franz Schubert seine Kindheit und Jugend verbrachte. Auf diese Weise soll die tiefe Verbundenheit mit dem Trio-Repertoire der Wiener Klassik, dessen Höhe- und Endpunkt die Werke Schuberts bilden, unterstrichen werden. Seit seiner Gründung war das Ensemble regelmäßig in den großen Wiener Konzerthäusern zu Gast und konzertierte in zahlreichen Ländern Europas sowie in Russland, Korea und Tunesien. Das besondere Interesse des Lichtental Trios gilt dem österreichischen Triorepertoire von Pleyel bis Pirchner. Ein wichtiges Anliegen ist dabei die Vermittlung von wenig
gespielten Werken des 20. Jahrhunderts.

Saskia Roczek - Violine
David Pennetzdorfer - Violoncello
Dianne Baar - Klavier

http://www.lichtentaltrio.com/

Programm
Mozart Trio KV 502 in B- Dur
Pirchner "Wem gehört der Mensch...?" für Klaviertrio PWV 31
Pleyel Trio in A- Dur BEN 448
Mendelssohn Trio in d- moll op. 49
+ Werkeinführung

Das Klaviertrio „Wem gehört der Mensch...?“ von Werner Pirchner wird das zentrale Werk in diesem Konzertprogramm sein.
Wir freuen uns auf eine Werkeinführung durch Kammermusiklegende Claus-Christian Schuster, langjähriger Pianist des Altenberg Trios. Er berichtet, wie man sich dieser Musik nähern kann: „Ein Rezept gibt es sicherlich nicht, weil es auch für ihn kein Rezept gibt, wie er die Sachen schreibt. Aber es gibt eine Grundhaltung, die seiner Musik gegenüber angebracht ist, nämlich die Ohren und das Herz weit aufzumachen. Wenn man auf diese Musik ganz offen zugeht und will, daß diese Musik von einem Besitz ergreift – und nicht umgekehrt – wird man ihr nahe kommen.“
Pirchner selbst schreibt über das Stück:
„Ich könnte diesen sechs Sätzen Namen geben.
Wie zum Beispiel:
1. »Der Mensch gehört dem Staat. Umgekehrt!«
2. »Zwentendorf – Wackersdorf. Ein Spaziergang nach Tschernobyl.«
3. »Die Pflicht zum Ungehorsam.«
oder
4. »Die Regierung – unsere Angestellten.« usf. Die Sätze tragen Nummern. Wie – vielleicht – wir."

Mehr über diese Komposition erfahren wir in der Werkeinführung von Kammermusiklegende Claus-Christian Schuster, er hat dieses Stück vormals mit dem Komponisten selbst einstudiert und berichtet aus erster Hand.

Infos, Ticketpreise und Reservierung:
Abo und Tickets


(2.3.)* St.Off + Moiré
Junge Avantgarde

Beginn: 20.30 Uhr
Veranstaltungsort: Kreuzkirche, Cumberlandstr. 48, 1140 Wien

St. Off
Intuition und Handwerk, Neugierde und Routine, der Eigensinn und ein offenes Ohr, ein einzelner Ton und ein Geräusch und Lärm und das Dazwischen...
Irgendwo zwischen Noise und Ambient,zwischen Luft und Klappen, mit Power und Textur, improvisiert und organisiert, manövriert sich seit dem Frühjahr 2017 durch das heilige Off das Duo mit dem klingenden Namen St.Off.

Sara Zlanabitnig - Querflöte, Effekte
Thomas Grimm - Fagott, Effekte Web
http://www.soundcloud.com/sarazlanabitnig

Moiré
Die beiden jungen Cellistinnen und Performerinnen vereinen spielerisch bildende Kunst und zeitgenössische Musik . Dabei wird mittels speziell mit Pinseln beklebter Bögen der Cellokorpus bemalt. Klänge und Farben differenter Konsistenz bringen Kontraste auf, sie werden als Klangfarben durch das Instrument produziert und im selben Augenblick auf ihm projiziert. Beide Künste dominieren sich gegenseitig und stehen dabei in Balance zueinander.

Ahoo Maher – Cello
Christina Ruf - Cello


(3.4.) „Wilde Komponiererei“ - Ein Liederabend

In diesem Programm spannen die Künstlerinnen einen Bogen von den Vorreiterinnen des 20. Jahrhunderts wie Rebecca Clarke bis hin zu Manuela Kerer und anderen zeitgenössischen
Komponistinnen einer Zeit, die sich durch neue Strömungen im Genre „Lied“ auszeichnet.

Dass in unserem Programm ausschließlich Komponistinnen zu finden sind ist ein bewusster Entschluss. Viel zu selten sind deren Namen auf den Programmzetteln der Konzerthäuser zu finden. Wir bezweifeln,dass die Gründe für die Unterrepräsentanz in der Qualität ihrer Werke zu finden sind. Wir haben uns auf die Suche begeben und wunderbare Juwelen gefunden. Die außergewöhnlichen Lieder sind unglaublich kraftvoll und werden leider viel zu selten zu Gehör gebracht. Das wollen und müssen wir ändern.

Klaudia Tandl – Gesang
Gisela Jöbstl - Klavier


(4.5.)* strings and noise präsentieren „adieu m’amour“

Veranstaltungsort: Kreuzkirche
Cumberlandstr. 48, 1140 Wien

Die Künstlerinnen verbindet die feste Überzeugung und Vision, dass neue Musik spannend und anregend ist; und das nicht nur für erfahrene, sondern auch für ganz ungeübte Ohren. In ihrer gemeinsamen Arbeit machen sie sich intensiv auf die Suche nach den vielen Klang- und Geräuschmöglichkeiten ihrer Instrumente. Dabei scheuen sie auch nicht davor zurück an die Grenzen des Spielbaren zu gehen. Streichinstrumente werden immer noch mit süßlichem Wohlklang in Verbindung gesetzt, und das besonders wenn sie von Frauen gespielt werden - dieses Vorurteil wird mit großem Vergnügen entkräftet.

Maiken Beer – Cello
Sophia Goidinger-Koch – Violine

„adieu m’amour“:
Für die Auswahl des neuen Programms stand diesmal der Kirchenraum mit seiner akustischen Beschaffenheit und als Ort der Ruhe und Kontemplation im Vordergrund. Nach dem letzten extrovertierten Programm des Duos enstand die Lust nach innerer Einkehr und sich dem nicht nach Aufmerksamkeit schreienden zu widmen. Stille Klänge an der Grenze des Hörbaren und deren Wirkung im resonanten Raum werden ausgelotet.

Im Programm enthaltene Werke:
Elisabeth Harnik – Circles of Unterstanding
Daniel Riegler – Neues Werk (2018)
Lei Liang – Gobi Canticle
Matthias Spahlinger – adieu m’amour
Marina Poleukhina – . (Dot)
Gerard Pesson – Bruissant Divisée
http://www.stringsandnoise.com

Summer Of Song
das längste Sommer-Musik-Festival Wiens geht bei uns in Penzing über die Bühne - in unserer Konzert(zahlen)reihe „Neue Musik Geschichten“ bieten wir von 5.6. - 8.9.
rufen wir diesen Sommer zum `summer of song´ aus und feiern ihn mit den großartigsten Lieblings-Bands und Lieblings-Künstler_innen aus diesem Genre… Kommen Sie und feiern Sie mit! Für alle die wollen gibt es da und dort sicher die Gelegenheit, auch selbst die eigenen Stimmbänder zu ölen…

(5.6.)* Satuo + Liedermacherei
Folk Crossover vom finnischen Tango bis zum Südtiroler Blues

Satuo
"Satu" heißt aus dem finnischen übersetzt so viel wie Geschichte, Fabel oder Märchen. Und dieses
Erzählerische verleiht ist dem Ensemble auch seine Besonderheit: ihre Geschichten verbindet eine
starke Emotionalität sowie der ganz persönliche Zugang und das intime Wechselspiel zwischen
Gesang und Begleitung, Stimme und Instrument. Ein Prinzip, das sich nicht um Genregrenzen schert und in seiner Vielfalt die Buntheit des Lebens widerspiegelt: hier trifft Tango auf Folk, Jazz auf Songwriting, Pop auf Blues. Musik ohne künsteln, die keiner Inszenierung oder falschen Pathos bedarf.
Es wird ein Abend ganz im Zeichen der Liedermacherei.
Satuo, die finnisch österreichisch/italienische
Folk-Crossover- Gruppe spielt ein Konzert und fungiert zusätzlich als Stage-Band für die Teilnehmer_innen am Songwriting-Workshop des ZMV14, die das Vorprogramm absolvieren werden.
http://www.satuo.at


Fräulein Hona / Fainschmitz

6.7.2018 19:30 Uhr
Lorely-Saal,Penzinger Str 72

4 Damen und 4 Herren - beide Bands mit Penzing-Bezug und höchst eigenständigem, original-originell-speziellem Eigensinn und Stil...


FRÄULEIN HONA
Unbekümmert und mit einer nonchalanten Verträumtheit erzählen Fräulein Hona von Erinnerungen, Sehnsüchten, Staub und Kekskrümeln. Egal ob Fernweh oder das Aufbegehren gegen die eigene Nostalgie, Fräulein Hona lassen ihr Publikum vom Hier und Jetzt, Gestern und Heute, von Zuhause und unbekannten Orten gleichzeitig träumen. Und dabei sind die Hona‘schen Gegensätze unverschämt leichtfüßig und prächtig vereint: Schwerelosigkeit, Melancholie und Zuversicht.


Kerstin Eckert - Gesang, Gitarre, Piano, Cajon, Tambourin, Whistle & Melodica
Melanie Künz - Gesang, Gitarre, Rasseln, Glockenspiel, Melodica, Tambourine, Cajon & Kazoo
Judith Prieler - Gesang, Violine, Ukulele, Glockenspiel, Gitarre, Glockenspiel & Cajon
Johanna Schmid - Gesang, Gitarre, Piano, Rasseln & Ukulele

http://www.fraeuleinhona.com


FAINSCHMITZ

Jungle Swing - Musik zum Kuscheln und zum wilden Tanz. Mehrsprachige Texte aus dem Megaphon, treibende Gitarre, wuchtiger Bass, wilde und sanfte Klänge von Saxophon, Trompete und Klarinette. Eigene Lieder zwischen Gypsy Swing, Chanson, Jazz, Pop und Punk. Das ist Fainschmitz.

Matthias Vieider - Saxophon, Klarinette, Gesang
Alexander Kranabetter - Trompete
Jannis Klenke - Gitarre
Martin Burk - Kontrabass

http://www.fainschmitz.com/


(7.8.) Listen To Leena (solo) + Son Of The Velvet Rat
Österreichisches Songwriting von internationalem Format, zeitlos, heutig, gültig...

Listen To Leena - musste krankheitsbedingt abgesagt werden
'I am here to be heard and I am so close to you' singt Lucia Leena und formuliert damit gleichsam die Aufforderung ihr schonungslos zuzuhören. Die Songs der in Wien lebenden Sängerin entstehen aus einem feinen Sensorium für Klänge und dem Wunsch das Leben in Worte zu fassen. Sie handeln vom zögernden Moment, der jeder Waghalsigkeit vorausgeht, vom Stillstand als verlangsamtes Schaukeln oder der Schönheit etwas Neues zu beginnen. Es ist kontrastreiche Popmusik, mutig und berührend.
Als Solokünstlerin wagt sich die Songwriterin Lucia Leena aus der Klangarchitektur ihrer Band hervor.

Ihre Songs leben von Reduktion und Intimität. Nur mit Stimme, Akustikgitarre und vereinzelte Klänge eines analogen Synthesizers erzeugt sie eine künstlerische Tiefe, der man sich nicht entziehen mag.
http://www.listentoleena.com

Son Of The Velvet Rat
wurde 2003 von Georg Altziebler und seiner Frau Heike Binder gegründet. Die mittlerweile fünf Alben und diverse Mini-Lps erhielten nicht nur hierzulande außergewöhnliche Kritiken - auch
international genießt das Projekt aus Graz einen hervorragenden Ruf. Seit einigen Jahren lebt und arbeitet das Paar den überwiegenden Teil des Jahres in der kalifornischen Wüste bei Joshua Tree.

Beautiful and somber music, their lyrics are pure poetry
(Peter Jasperson, Ex-Replacement Manager)
www.sonofthevelvetrat.com

(8.9.) Gesangskapelle Hermann
Volksmusik Boygroup

Mit Pauken und Trompeten geht die schönste und einzige Mundart-Accapella-Boygroup Österreichs ihrem musikalischen Credo fremd. "Pauken sind eh keine dabei", wird die aufmerksame Zuhörerin schnell bemerken. Trotzdem veredelt die PLAY Big Band mit einigem Metall und Holz die normalerweise exklusiv mit der Stimme dargebrachten Songs der Gesangskapelle Hermann und bringt so einen Funken Hollywood in die sonst oft bodenständig anmutende musikalische Landschaft der sechs Hermänner. Das Programm setzt sich aus dem Fundus der drei bereits veröffentlichten Alben zusammen, darunter auch der aktuelle Tonträger "Elegant".

http://www.gesangskapellehermann.at
http://www.play-orchester.at/bigband/

















© Julia Wesely

















































































© smallforms-Gustavo Petek

























© Matthias Obergruber