Einführung und Vertiefung in elektronische Musik

Workshop

Music for Astronauts
Sa. 8. Oktober 2022

Elektronische Musik für Sänger*innen und Instrumentalist*en*innen

Kontakt
Bernhard Geigl
Tel: 0699-17033814
Mail: bernhard.geigl@gmx.de

Anmeldung
Bernhard Geigl
oder
office@musikvermittelt.at

Workshop

Dauer3h
ZielgruppeSängerinnen und Instrumentalisten*innen ab ca. 10 Jahren mit ihren eigenen Instrumenten
WorkshopleiterBernhard Geigl : Synthesizer und Komposition
(Lehrer am Zentrum für Musikvermittlung und der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz für Klavier und Ensemble):
Michael Wedenig : Gitarre, Effektgeräte und modulare Elektronik
(Lehrer an der Musikschule Wien für Gitarre und Musikelektronik)
Andreas Broger : Saxophone, Flöte, Gesang und Effektgeräte
(freischaffender Musiker u.a. mit David Hellbocks Random Control)
Music for Astronauts
Bernhard Geigl – Andreas Broger – Michael Wedenig

Ablauf

  • Einführung in das Thema mit einem Vorspiel. (15min)
  • Demonstration und Analyse des eben Gehörten und grundlegende Erklärungen:

Gewissermaßen in „Zeitlupe“ werden Teile der zuvor gespielten Stücke von den einzelnen Workshopleitern nochmals gespielt und erklärt. Dabei werden die Teilnehmenden von Beginn an ständig mit eingebunden, um Schüchternheit zu nehmen und gemeinsam in der Gruppe forschende Fragen zu stellen und den Sachen auf den Grund zu gehen. (15 min)

  • Warum elektronische Musik, bzw. wie kam es zu der Entscheidung und was ist so spannend daran und wie funktioniert das genau?
    • Kann man das einfach so oder muss man erst etwas lernen, um das zu tun?
    • Wie ist die Musik komponiert und welche Besonderheiten gilt es im Zusammenspiel zu beachten?
    • Welche Instrumente und anderen Geräte braucht man dafür und welche kostengünstigen Möglichkeiten gibt es elektronische Musik zu machen? (handy-Apps, Computer, Effektgeräte usw.)
  • Ungefähr gleichmäßige Aufteilung in 3 Teilgruppen:

In den Teilgruppen stellen die Workshopleiter im Detail ihr Instrumentarium vor und wie sie eine Komposition erarbeiten. Dabei sind die Teilnehmenden aufgefordert, neue Kombinationen und klangliche Ergebnisse zu überlegen. Dazu sollen sie selbst Hand anlegen und ausprobieren, teils auch mit ihren eigenen, mitgebrachten Instrumenten oder ihrer Stimme. Die Ideen der Teilnehmenden werden von den Workshopleitern aufgezeichnet (Noten oder Audio).

  • Die 3 Gruppen wechseln durch, sodass jede Gruppe einmal bei jedem Workshopleiter war. (3x 20min)
  • Pause (15min)
  • Alle kommen wieder gemeinsam zusammen und in einer Feedback-Runde halten wir fest, was besonders beeindruckt hat, was unerwartet war und v.a. welche Erfahrung das eigene Ausprobieren gebracht hat. Kurze Statements der Teilnehmenden, wie „Mir hat gefallen, dass…“ oder „Mich hat gewundert, dass…“ oder „Ich finde, dass…“, werden per Video aufgezeichnet. (15min)
  • Die Ideen, die in den Teilgruppen entstanden sind, werden von den Workshopleitern vorgespielt und gemeinsam wird ein Stück komponiert. (45min)
  • Es folgt das Vorspiel des gemeinsamen Stücks, wobei Eltern und Abholende als Publikum eingeladen sind. Je nach Möglichkeit werden hier die Teilnehmenden mit ihren Instrumenten eingebunden. So soll es ihnen ermöglicht werden, die Erfahrungen aus den Teilgruppen in der Performance gut nachvollziehen zu können (diesmal eben nicht verlangsamt und vereinfacht). Sie erfahren durch das gemeinsame Komponieren und anschließende Aufführen Unterstützung, Zugehörigkeit sowie Eigenwirksamkeit und machen neue ästhetische Erfahrungen und eigenen sich neues Wissen an. (15min)
  • Die gemeinsame Performance wird aufgezeichnet (Bild und Ton) und den Teilnehmenden nach weiterer Bearbeitung zusammen mit den kurzen Statements zu den Workshopergebnissen zugesandt. (unter Zustimmung aller Beteiligten, bzw. Erziehungsberechtigten evtl. Veröffentlichung auf der ZMV-Homepage)
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