Zentrum für Musikvermittlung

Till erzählt/Die Eulenspiegelei

Zwei Familienkonzerte am 1.3.2014 in der Sargfabrik

Till erzählt…

um 14:30 für Familien und Kinder ab 5 Jahren
Dauer: ca. 45 Minuten

Die Eulenspiegelei

um 16:00 Uhr für ZuhörerInnen ab 10 Jahren
Dauer: ca. 100 Minuten

Florian Hasenburger: Violine 
Sebastian Rastl: Kontrabass 
Gregor Narnhofer: Klarinette 
Klaus Leherbauer: Horn 
Matthias Kronsteiner: Fagott 

Fünf großartige Musiker in ungewöhnlicher Besetzung erzählen die Geschichten von Till Eulenspiegel und beschäftigen sich mit dem Phänomen des Schelms als musikalisches Thema – einmal aufbereitet für ganz junge ZuhörerInnen und danach für Musikbegeisterte ab ca 10 Jahren.

Und wer möchte, hört sich gleich beides an…

Till erzählt…

„Es war einmal ein Schelm…“ – eine musikalische Geschichtenreise für ZuhörerInnen ab 5 Jahren

Till Eulenspiegel erzählt aus seinem Leben – und das ist bunt und abwechslungsreich wie die Musik, die dazu erklingt. Till erzählt und erlebt seine Abenteuer mit Worten, Händen und Füßen – und mit seiner Geige. Tills Papa spielt übrigens Kontrabass, der auch gleich als Pferd verwendet wird. Außerdem gibt´s da noch verschiedene andere Personen in Tills Leben – und eine Klarinette, ein Horn und ein Fagott… 

In diesem Konzert mit Schauspiel erleben wir Richard Strauss´ symphonische Dichtung „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ ganz unmittelbar. Musik vermittelt im Konzert.

Familienkonzert 1.3.2014 – Till Eulenspiegel – LIVE © Andrea Siegl

Die Eulenspiegelei

Fünf Musiker in ungewöhnlicher Besetzung in einem spartenübergreifendem musikalischen Divertissement (für Menschen ab 10 Jahren).

„Das war ein arger Kobold“ schrieb Richard Strauss in die Partitur seines „Till Eulenspiegel“. Das Thema dieses Schelms durchzieht wie ein roter Faden das Konzert, in dem wie bei einem bunten Teppich verschiedenste Motive miteinander verwoben werden: Moderation, Lesung, Schauspiel und Musik fließen nahtlos ineinander, wobei ausschließlich die fünf Musiker selbst in unterschiedlichen Funktionen miteinander und mit dem Publikum kommunizieren und interagieren.

Kleine Stücke von Béla Bartók und Luciano Berio untermalen oder unterbrechen die Geschichten vom Eulenspiegel, unterstreichen die Stimmungen und Pointen und sorgen für fließende Übergänge bei diesem abwechslungsreichen und außergewöhnlichen Konzerterlebnis. 

Die Werke von Hindemith, Einem und Strauss – oft (und zu Unrecht, wie dieser Abend zeigen wird) als eher schwer zugänglich geltend – bleiben unangetastet und erklingen in voller Länge, ohne Unterbrechungen, eingebettet im witzreich-entspannten großen Bogen dieser hochklassigen Produktion. 

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